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Der große Ratgeber für alle angehenden Vlogger und Youtuber®!

5 hilfreiche Tipps beim erstellen von Vlogs in der Videobearbeitung.

Nachdem ihr eure Vlogs mit eurer Kamera aufgenommen habt, folgt meist danach die Videobearbeitung. In diesem Artikel erfahrt ihr, wie ihr eure Vlogs nachträglich noch aufwerten könnt und welche Schritte ihr bei der Videobearbeitung unbedingt beachten solltet.

Tipp 1: Material sichten

Bevor ihr anfangt eure Videos zu schneiden, solltet ihr unbedingt das Material sichten. Importiert eure Videos in ein Videobearbeitungsprogramm eurer Wahl und schaut euch eure Videos an. Prüft eure Aufnahmen auf Fehler und legt fest, an welchen Stellen ihr das Video schneiden möchtet.

Bei der Sichtung eurer Videos könnt ihr nämlich auch gleich feststellen, welche Szenen ihr eventuell korrigieren oder neu aufzeichnen müsst. Je nach Vlog Kamera müsst ihr eventuell die Helligkeit und den Kontrast eurer Videos angleichen.

Zudem kommt es hin und wieder vor, dass auch mir beim Betrachten meiner Videos neue Ideen einfallen.

Tipp 2: Legt die Bausteine fest

Spätestens nach der Sichtung eurer Videos habt ihr sicherlich eine Vorstellung aus welchen Bausteinen euer Vlog entstehen soll.
Drei wesentliche Bausteine:

  • Videoaufnahmen
  • Musik und Sounds
  • Grafische Elemente

Hierbei sind die Videoaufnahmen die Grundlage. Mit Musik und Geräuschen könnt ihr Vlogs ordentlich aufwerten. Gerade bei ruhigen Szenen ist es vorteilhaft eine passende dezente Musik im Hintergrund abspielen zu lassen. Mit Sounds könnt ihr zum Beispiel Szenenübergängen einen gewissen Kniff verleihen. Aber auch in passsenden Situationen zum Beispiel ein lustiges Geräusch einbinden. Allerdings solltet ihr dies nicht übertreiben!

Tipp 3: Filmszenen schneiden bzw. trimmen

Nachdem ihr das Videomaterial gesichtet und die Bausteine festgelegt habt kann es auch schon mit dem Schneiden (auch Trimmen genannt) losgehen. Entscheidend ist hierbei der Anfang und das Ende einer Szene. Gerade beim Drücken des Aufnahmeknopfs bei einer Vlog Kamera kann es in der Praxis vorkommen, dass es am Anfang und Ende der Aufnahmen zu verwackelten Bildern kommt. Verwackelte Bilder sind unschön und sollten auch vermieden bzw. herausgeschnitten werden.

Deswegen ist es sinnvoll ein paar Sekunden abzuwarten und dann mit dem eigentlichen Vlog loszulegen. Somit könnt ihr die verwackelten Bilder leichter herausschneiden. Diese paar Sekunden könnt ihr dann auch nutzen um ein Grundrauschen zu erfassen. Mehr dazu unter Rauschunterdrückung.

Lange Pausen lassen sich in den Videoaufnahmen für Vlogs nicht vermeiden, diese solltet ihr ebenfalls rausschneiden.

Wenn ihr unschöne Übergänge zwischen Filmszenen habt, könnt ihr diese mit verschiedenen Übergängen oder Videoeinblendungen aufwerten. Was ich persönlich ziemlich geil finde sind Burn-Übergänge.

Tipp 4: Rauschunterdrückung

Meistens sind die integrierten Mikrofone bei einer Vlog-Kamera kurzgesagt klanglich etwas dürftig. Der Klang integrierter Mikrofone hört sich in der Regel recht passabel an, allerdings zeichnen sie häufig auch ein kleines Grundrauschen sowie alle möglichen Umgebungsgeräusche mit auf. Um diesem Rauschen vorzubeugen habt ihr mehrere Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit wäre auf ein externes Mikrofon zurückzugreifen, wie zum Beispiel das Lavalier Mikrofon von Rode. Dieses Mikrofon benutze ich selbst für meine Aufnahmen und habe damit wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Oder man verwendet ein Tonaufnahmegerät mit dem ihr den Ton separat aufzeichnen könnt. Diese bringen aber einen gewaltigen Nachteil mit sich. Ihr müsst die Audio- und Videospur passend im Videobearbeitungsprogramm zusammenfügen. Das heißt aber letztendlich mehr Aufwand bei der Videobearbeitung.

Eine sehr gute Möglichkeit in guter Qualität sowie ohne neben der Kamera stattfindende Störgeräusche aufzuzeichnen bietet euch ein sogenanntes Richtmikrofon. Diese Richtmikrofone sind selbst in der unteren Preisklasse schon recht brauchbar und im Vergleich zum internen Mikrofon eurer Kamera meist eh ein großer Schritt nach vorn.

Allerdings könnt ihr ein Rauschen auch nachträglich in den gängigsten Videobearbeitungsprogrammen beseitigen. In Adobe Premiere beispielsweise habt ihr mehrere Möglichkeiten die Audiospur rauschfrei zu bekommen. Ihr könnt den Effekt „DeNoiser“ verwenden oder ihr bearbeitet den Ton mit der zusätzlich erhältlichen Software Adobe Audition. Die Rauschunterdrückung ist meistens mit ein paar Klicks erledigt und ihr müsst somit nicht zwangsläufig auf externes Mikrofon zurückgreifen.

Tipp 5: Videos nachbearbeiten

Nachdem ihr das Grundgerüst erschaffen habt solltet ihr eure Videos noch ein bisschen aufwerten.
Ich verwende dazu immer gerne ein paar Texte, Grafiken, Effekte und ein bisschen Musik im Hintergrund. Euer Video gewinnt so ungemein an Wertigkeit.

Effekte

Hier greife ich meistens zurück auf die Standard-Effekte wie Bildstabilisierung, Farbkorrektur etc.

Bildstabilisierung

Eine nachträgliche Bildstabilisierung ist vor allem sinnvoll, wenn ihr freihändig filmt oder Footage-Aufnahmen von einer Actioncam für eure Vlogs verwenden möchtet. Falls eure Kamera von sich aus bereits über einen optischen Bildstabilisator besitzt, solltet ihr diesen unbedingt verwenden denn eine nachträgliche Bildstabilisierung geht immer auf die Kosten der Bildqualität.

Bildqualität

Fast in allen Videobearbeitungsprogrammen habt ihr Möglichkeit die Bildqualität nachträglich zu verbessern.

Ich persönlich passe meistens die Farbe, Helligkeit und den Kontrast an.
Vor allem mit dem richtigen Farbton kannst du deinen Vlog um einiges aufwerten. Spiele einfach mit verschiedenen Farbtönen und mit der Farbsättigung herum, so wie es dir am besten gefällt. Übertreibe aber nicht! Dein Video verliert dadurch schnell an Natürlichkeit.

Den Kontrast stelle ich meistens ein wenig höher ein, somit werden dunkle Stellen etwas dunkler und helle Stellen, ganz genau: etwas heller. Dadurch wirkt das Bild ein bisschen knackiger und aufregender.

Und wenn das Video ein bisschen zu dunkel geraten ist, kann man dies mit der Helligkeit schnell und einfach verbessern bzw. angleichen.

Tipp 5: Exportieren

Exportiere dein Video in ein gängiges Format. Ich habe dazu auch einen Artikel dazu verfasst, welcher euch verrät, wie ihr eure Videos am besten für Youtube exportiert.

Ich persönlich verwende gerne das Videobearbeitungsprogramm Adobe Premiere. Geschmäcker und Ansprüche sind jedoch unterschiedlich.

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